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  Die Kunst wohnt nebenan  zurück 


Für mich ist ein Gemälde wie eine Geschichte, die die Phantasie anregt und den Verstand auf einen Platz zieht, der mit Erwartung, Aufregung, Wunder und Vergnügen gefüllt ist.



Herner Feuilleton

Mamu: 
„Die Kunst wohnt nebenan“ 


Dienstag, 6. Februar 2007

Von Bernd Koldewey


Am Sonntag, dem 4. Februar 2007, luden Mamu und das Herner Netz, kunstinteressierte Bürger zu einer außergewöhnlichen Vernissage ein. Mamu, die auch Mitglied des Herner Netz e.V. ist, stellte ihre Werke unter dem Titel ‘Flashlight - Bilderreise durch die Nacht’ im Untergeschoss des Hauses Bismarckstraße 96 (direkt neben der evangelischen Kirche) aus. 

Die Besucher staunten nicht schlecht, als sie die abgedunkelten Räumlichkeiten sahen und die Bilder mit ihren Taschenlampen betrachteten. Im Licht von Kerzenschein und Taschenlampen hatten die Bilder einen besonderen Effekt, die Bilder bewegten sich, Licht und Schatten wechselten sich ab – es war eine besondere Eröffnung in der Nachbarschaft des Herner Netzes. 

Mamu ist Autodidaktin. Bereits vor 20 Jahren hat sie begonnen Bilder zu gestalten. Es entstanden ihre ersten phantasievollen Collagen. Danach folgte ein langer Entwicklungsprozeß, der natürlich noch nicht abgeschlossen ist. Mittlerweile vermischt sie das gestalterische Element der Collagen mit zeichnerischem Können und fertigt interessante Bilder auf Keilrahmen mit unterschiedlichen Materialien und Techniken.

Die Vernissage wurde von Wolfgang Viehweger vom Herner Netz eröffnet. 

Eine Auswahl der Bilder wird vom 6. bis zum 28. Februar unter dem Titel: "Die Kunst wohnt nebenan" in der Galerie des Herner Netzes zu sehen sein.

Herner Feuilleton, den 6. Februar 2007